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kaufurkunde kloster erla

 

Der Hof

1492. Neben der Entdeckung Amerikas ging auch das Wasergut in die Geschichte ein. Bezeugt wird dies in einer Kaufurkunde vom Kloster Erla unter dem damaligen Hausnamen "Hainbergerlehen". 1566 scheint als Besitzer Johann Lehner auf und ab 1636 sind Georg und Maria Waser am Haus. Viele Namen und Gesichter wechseln sich über die Jahrhunderte ab, zuletzt Firmberger und seit 1963 Dornmayr.

 

 

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2015. Der Betrieb umfasst ca. 17 ha, wobei 15 ha auf Acker, 1/2 ha auf Grünland und 1 1/2 ha auf Waldfläche entfallen. Seit der Umstellung auf biologische Landwirtschaft 2001 wurden vielfach verschiedenste Getreidesorten angebaut, in den letzten Jahren durchgängig Kartoffeln gesetzt, manchmal (mehr und manchmal weniger) Gemüse geerntet oder neue Feldkulturen am Acker ausprobiert.
Gerade am Beispiel des Hanfs, der 2015 exakt das 3. Mal angebaut wurde, zeigt sich eine positive Entwicklung. 1995 fand die Hanfernte trotz verschiedenster Ernteversuche keinen glücklichen Ausgang. 2005 war genaus so ergebnislos wie ein Jahrzehnt davor - beinahe traumatische Erfahrungen lieferte diese Wunderpflanze. Erst beim dritten Versuch konnte dank eines umgebauten Mähdreschers das Korn gewonnen werden.

 

 

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2016. Gießen war nicht notwendig und Vieles wuchs üppig. Auch das Beikraut:-). Während sich Kulturen auf den trockenen Böden gut entwickelten, kämpften solche auf schweren mit der Feuchtigkeit. Der Dinkel der Saison wurde gesichert - der Backofen glühte!

2017. Die Sommerfrüchte litten unter den Auswirkungen der eher trockenen Monate, die Herbstfrüchte haben sich gut zusammengewachsen. Unsere Frühkartoffeln traf es heuer schlecht: zuerst sind die Triebe aufgrund eines späten Frostes abgefroren, danach bekamen sie zu wenig Wasser ab. Unsere anderen Sorten machten Bekanntschaft mit vielen Kartoffelkäfern, was allerdings die Kartoffelgröße nicht beeinträchtigte.